Wohin mit dem Schnee?

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Schnee schaufeln im Winter (Foto: Birgit Kuhn)Es schneit, es schneit und schneit…
Wer vor seiner Haustür für sichere Wege ohne Rutschgefahr sorgen will, kommt um das Schneeschaufeln, Kehren und Streuen nicht herum. Wie geht man dabei vor? Was gibt es in Sachen Umweltschutz zu beachten?
Wir haben ein paar Tipps zusammengestellt.

Schnee räumen

  • Lieber öfter Schnee schippen – nicht warten, bis sich der Schnee aufgetürmt hat bzw. der Schnee fest getreten wurde.
    Vorteil: Schnee ist gar nicht so leicht – je höher das Gewicht, umso mehr muss man sich anstrengen.
  • Schnee im Vorgarten unter die Bäume und Büsche schieben.
    Grund: Schnee isoliert – wer rund um seine Bäume und Büsche im Herbst Zwiebelblumen gepflanzt hat, schützt sie damit vor dem Erfrieren.
  • Mit einem Eisstecher festgetretenen Schnee und Eis vom Boden lösen. Eisstecher gibt es als Teil eines Stecksystems. Man kann sie auf einen Stil, wie ihn Hersteller von Gartengeräten anbieten, montieren.
  • Nach dem Schaufeln bzw. Entfernen der Eisschickt mit einem Besen die Wege abkehren.
    Vorteil: So schafft man eine griffige Unterlage für das Streugut.

Umweltfreundliches Streugut ausbringen

  • Ohne Streugut herrscht Rutsch- und Sturzgefahr. Deshalb nach jedem Schneeschaufeln streuen, sofern noch eine Schnee- oder Eischicht auf dem Weg liegt.
  • Ideal sind Holzspäne. Man bekommt sie als Einstreu in der Tierprodukte-Abteilung in Drogeriemärkten. Holzspäne senken die Rutschgefahr und sie sind recyclebar – einfach beim nächsten Schneeschaufeln mit dem Schnee unter die Büsche schieben!
  • Sand ist eine gute Alternative, die ebenfalls in der Natur verwendet werden kann. Einfach beim Schneeschaufeln mit dem Schnee unter Bäume und Büsche schieben. Sand ist als Spielsand in Baumärkten erhältlich.
  • Weniger gut für die Umwelt, aber ebenso wirksam sind Granulat und Splitt.
    Grund: Granulat und Splitt müssen – wie übrigens auch Sand – mit hergestellt und transportiert werden. Dabei sind die Transportkosten aufgrund des Gewichts recht hoch.
    Und noch ein Nachteil: Steinchen, die man im Profil der Schuhe festgetreten hat, beschädigen die Fußböden. Besonders ärgerlich ist das bei Parkett! Darüber hinaus muss das Granulat und der Splitt nach dem Winter wieder eingesammelt werden… – zusätzliche Arbeit, die man sich sparen kann!

(Text und Foto: Birgit Kuhn)

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