Nachhaltigkeit in Unternehmen

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Der Begriff Nachhaltigkeit gehört zu den besonders häufig genannten Schlagworten, wenn es um Umweltschutz in Unternehmen geht. Damit in enger Verbindung steht die Frage, welche Maßnahmen ergriffen werden können, wenn es darum geht, das Konzept Nachhaltigkeit auch umzusetzen. Dabei ist es wichtig, zu verstehen, dass sich der Begriff nicht nur auf reine Maßnahmen zum Umweltschutz bezieht, sondern soziale, ökologische und ökonomische Aspekte gleichermaßen anspricht.

Konzept Nachhaltigkeit: Mehr als ein Maßnahmenkatalog

Nachhaltigkeit sollte nicht einfach von oben herab verordnet werden. Viel wichtiger ist es, innerhalb der Belegschaft ein Bewusstsein dafür zu schaffen, der die Vielschichtigkeit dieses Begriffes abbildet. Mitarbeiter sollten sich dazu aufgerufen fühlen, selber Initiative zu zeigen und Vorschläge mit einzubringen. Hierbei ist es wichtig, dass sie sich mit ihrem Unternehmen identifizieren können und somit ein ehrliches Interesse daran entwickeln, zu seiner Verbesserung bzw. zu einer zukunftsfähigen Gestaltung beizutragen.

Ein Patentrezept für mehr Nachhaltigkeit gibt es nicht, denn jedes Unternehmen ist einzigartig, weswegen auch individuelle wie unterschiedliche Lösungen gefunden werden müssen. Dabei bedarf es nicht zwangsläufig eines „Öko-Images“ oder diverser grüner PR-Aktionen, wenn diese vielleicht gar nicht zum Unternehmen passt. Im schlimmsten Falle würden solche Maßnahmen von der Öffentlichkeit als „Greenwashing“ wahrgenommen werden, also lediglich suggerierter Umweltfreundlichkeit. Nachhaltigkeit muss jedoch nicht immer auch nach dem Aussehen, was im Allgemeinen als Nachhaltigkeit aufgefasst wird.

Nachhaltigkeit im Büro: Konkrete Maßnahmen zum Energiesparen

Wie lässt sich das Konzept Nachhaltigkeit nun konkret im Büro umsetzen? Ein guter Ansatz ist der Energiebedarf bzw. -verbrauch des Unternehmens, denn hier lassen sich schon mit vergleichsweise einfachen Maßnahmen deutliche Ergebnisse erzielen.

Ein einfaches Beispiel liefert die Beleuchtung des Büros. Hier lassen sich in den meisten Fällen die größten Einsparpotenziale ausmachen. Statt beispielsweise einen Raum mit mehreren Arbeitsplätzen komplett auszuleuchten, reicht es aus, nur den einzelnen Arbeitsplatz zu beleuchten. Von den Mitarbeitern wird ein solches Licht meist als sehr viel angenehmer wahrgenommen. Kommen als Leuchtmittel dann noch moderne LED-Lampen zum Einsatz, wirkt sich das nicht nur auf den Energieverbrauch, sondern auch in signifikantem Maße auf die damit verbundenen Kosten aus.

Darüber hinaus kommt es häufig vor, dass Räume beleuchtet werden, in denen sich über längere Zeiträume hinweg niemand aufhält. Bewegungsmelder in wenig frequentierten Räumen lohnen sich so gut wie immer. In hohen Räumen kann es sich zudem lohnen, die Lichtlenkung durch den Einsatz von Reflektoren zu verbessern. Einsparungen können auch durch die Reduzierung der Lampenhöhe erreicht werden.

Auch das Ausschalten von Monitoren während der Pausenzeiten oder der Stand-by Modus am Computer helfen beim Energiesparen.

Heizung modernisieren und alternative Heizmethoden prüfen

Jetzt wo wie die kalte Jahreszeit anbricht, sollten Unternehmen sich Gedanken über die Heizung im Büro machen. Wenn zum Zwecke des Energiesparens auch größere Summen zur Verfügung stehen, sollte überprüft werden, ob sich eine Modernisierung oder gar ein Austausch der Heizung lohnt. Die Investitionskosten hierfür sind zwar relativ hoch angesiedelt, jedoch amortisieren sich diese Ausgaben vergleichsweise schnell im Zuge der Einsparungen. Je älter die bestehende Heizung, desto größer auch das Einsparpotenzial. Eine besonders nachhaltige Lösung ist die Nutzung erneuerbarer Energien. Hierfür liefern Blockheizkraftwerke ein gutes Beispiel: Ein Blockheizkraftwerk lässt sich mit Biogas bzw. zu Erdgasqualität aufbereitetem Biomethan betreiben, das in Biogasanlagen gewonnen wird. Das Unternehmen wird von den ölgebundenen Erdgaspreisen unabhängig und heizt zudem nahezu klimaneutral. Hinzu kommt, dass Blockheizkraftwerke nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung auch gleichzeitig Strom produzieren.

Wenn die Geschäftsführung und die Angestellten sich aktiv beteiligen, kann ein Unternehmen mit einfachen Mitteln nachhaltiger agieren und dadurch die Umwelt entlasten.

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