Münchner Badeseen mit sehr guter Wasserqualität

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EU-Badegewässer seit 2012: Riemer See (Foto: Copyright Birgit Kuhn)Zum Start der Badesaison 2012 hat das Referat für Gesundheit und Umwelt (RGU) eine erfreuliche Mitteilung: Die Wasserqualität in den Münchner Badeseen ist sehr gut. Das haben die jüngsten mikrobiologischen Untersuchungsergebnisse Mitte Mai gezeigt.

Das Baden in den offiziellen Münchner Badeseen (Fasanerie-See, Feldmochinger See, Langwieder See. Lerchenauer See, Luss-See, Regatta-Anlage, Regattapark-See, Riemer See) ist hygienisch unbedenklich.

Die Wassertemperaturen lagen Mitte Mai bei Entnahme der Proben allerdings bei erfrischenden 15 bis 17 Grad.

Über die Wasserqualität der Münchner Badeseen

Mit Ausnahme des Fasanerie Sees, der eine „ausreichende“ Badegewässerqualität in den vergangenen vier Jahren aufwies, wurde die Wasserqualität der Münchner Badeseen als ausgezeichnet eingestuft. Ein Grund für die niedrigere Wasserqualität beim Fasanerie See sind Einträge von Wasservögeln. Aus hygienischer Sicht ist das Baden aber auch dort unbedenklich.

Riemer See ab sofort achtes Münchner EU-Badegewässer

Das Baden im Riemer See war zwar schon in der Vergangenheit möglich, jedoch musste das relativ junge Gewässer erst als EU-Badegewässer gemeldet werden, wofür Erfahrungswerte nötig waren. Diese waren durchweg positiv, so dass der Riemer See nun auch offiziell in der Liste der EU-Badegewässer geführt wird. Für Badende ändert sich damit nichts – das RGU hatte schon in den vergangenen Jahren den Badesee regelmäßig und freiwillig untersucht.

Regelmäßige Kontrolle der Badeseen-Wasserqualität

An den Münchner Badeseen wird die Wasserqualität in der Badesaison (Mitte Mai bis Mitte September) monatlich vom RGU überprüft. Badegäste sollen so rechtzeitig vor Infektionsrisiken gewarnt werden. Die Wasserprobe werden vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mikrobiologisch untersucht. Darüber hinaus wird das Umfeld der Seen in vierzehntägigem Abstand und gegebenenfalls anlassbezogen durch das RGU kontrolliert.

Über die Wasserqualität der Isar

Die Isar kein offizielles EU-Badegewässer; bei einem Wildfluss kann eine gleich bleibende Wasserqualität nicht garantiert werden. Das RGU untersucht die Isar in regelmäßigen Abständen auf freiwilliger
Basis. Dies ist dann der Fall, wenn über einen längeren Zeitraum sommerliche Außentemperaturen herrschen und tatsächlich gebadet wird. Für 2012 liegen zwar noch keine Ergebnisse vor, im vergangenen Jahr aber waren die Ergebnisse der mikrobiologischen Untersuchungen sehr gut.

Hohe Wasserqualität in Badegewässern – das kann jeder dafür tun

Das RGU bittet, folgende Hinweise zu beachten:

  • keine Essensreste auf den Liegewiesen zu hinterlassen
  • Wasservögel nicht zu füttern
  • Hunde auf den Liegewiesen nicht frei laufen lassen.

Badeverbot zum Schutz vor gesundheitlichen Risiken

Die Überwachung der Münchner Badegewässer durch das RGU soll vor Ereignissen schützen, die die Wasserqualität und die Gesundheit der Badenden beeinträchtigen können. Hierzu kann auch ein zeitweises Badeverbot zum Schutz vor gesundheitlicher Gefährdung erlassen werden. Ein Badeverbot wird unter anderem ausgesprochen, wenn bei der Überwachung der Badegewässer deutlich erhöhte Parameter für fäkale Verunreinigungen (Escherichia coli mehr als 1.800 Koloniebildende Einheiten/100 Milliliter und/oder intestinale Enterokokken mehr als 700 Koloniebildende Einheiten/100 Milliliter) festgestellt werden und eine unverzüglich veranlasste Kontrolluntersuchung eine Überschreitung der Werte bestätigt.

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