Raphael Fellmer: Kein Geld, nur ehrenamtliche Arbeit

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Lebensmittelretter Raphael Fellmer (©Foto: Raphael Fellmer)Seit drei Jahren lebt Raphael Fellmer, 29, der ausschließlich ehrenamtlich und unentgeltlich tätig ist, ohne Geld. Trotzdem ist er nicht obdachlos. Er braucht auch nicht zu hungern – es werden genügend hochwertige Bio-Lebensmittel weggeworfen, die er verwertet.
Birgit Kuhn und Dr. Sofia Delgado haben mit Raphael Fellmer, der sich als „Lebensmittelretter“ bezeichnet, über seinen Lebensstil und seine Mission gesprochen.

M-Q: Woher stammt das Essen für Ihr heutiges Frühstück?

Lebensmittel retten durch Containern (©Foto: Raphael Fellmer)

Lebensmittel retten durch Containern
(©Foto: Raphael Fellmer)

Raphael Fellmer: Von der Bio Company, das ist die größte Berliner Bio-Lebensmittelkette. Seit April 2012 haben wir eine Kooperation mit der Bio Company. Und das kam so: Nachdem ich über zehn Monate drei bis vier Mal die Woche nachts auf Lebensmittelrettertour ging, um aus den Containern von Supermärkten alles noch ess- und brauchbare zu holen, war uns klar, dass wir das Thema professionell angehen müssen. Weil ich immer mehr fand, als wir essen konnten, teilten wir die Schätze mit Nachbarn, Freunden und Bedürftigen. In der Hoffnung und dem Vertrauen, dass Menschen mit dem gleichen Traum von einer Welt ohne vermeidbare Lebensmittelverschwendung in den Bioläden sitzen, schrieben wir drei Bioläden eine Email. Wir mussten lange warten, dann kam eine Absage: „Es gäbe nichts essbares, was weggeschmissen wird”. Eine andere Kette antwortete nie und dann kam die langersehnte Mail vom Chef der Bio Company. Wir waren sehr glücklich, es war ein Durchbruch auf dem Weg zu einer Gesellschaft, in der Essen wieder die Wertschätzung erhält, die es verdient hat. Ein Etappensieg! Uns war es aber auch wichtig an dem Gesamtkonzept zu feilen, wie ein moderner Bioladen sich konsequent ökologisch verhalten kann.

Lebensmittel in der Tonne (©Foto: Raphael Fellmer)

Lebensmittel in der Tonne
(©Foto: Raphael Fellmer)

Die Zusammenarbeit läuft gut und die Ergebnisse können sich sehen lassen: Anstatt zwei voller großer Restetonnen wird jetzt nicht mal mehr eine voll. Jetzt wird noch verantwortungsbewusster getrennt. Auch an anderen Filialen, wo es noch manchmal Lebensmittelreste gab, holen nun Freunde und Gleichgesinnte diese nicht mehr zu verkaufenden Lebensmittel ab. Alle Mitarbeiter zogen am gleichen Strang und alle waren begeistert. Hier bei Bio Company wurde nun auf Ressourcen geachtet und wir rannten mit unserem Anliegen offene Türen ein. Wir möchten damit ein Signal zu setzen, das Konsumenten bei der Kaufentscheidung hilft: Wenn erst mal das Bewusstsein bei den Konsumenten geschärft ist, dass die allermeisten Supermärkte nicht wirklich verantwortlich Müll trennen, geschweige denn die Ware, die nicht mehr verkauft werden kann, weitergeben, dann werden sich wohl immer mehr Menschen Gedanken machen, ob sie diesen oder jenen Laden noch aufsuchen werden. Jeder Konsument sollte sich bewusst werden, dass seine Wahl eines Produktes oder eines Unternehmens über Bankrott oder positive Entwicklung entscheidet. Wenn wir wollten, gäbe es schon ab übermorgen keine Coca-Cola, McDonald, Müllermilch etc. mehr.

Buchtipp:

oder als Kindle-Edition: Glücklich ohne Geld!: Wie ich ohne einen Cent besser und ökologischer lebe

M-Q: Sie haben keine so genannte „geregelte“ Arbeit und kein Geld. Dennoch leben Sie nicht „auf der Straße“. Was ist der Grund, warum Sie sich von einem „normalen“ bürgerlichen Leben mit festem Monatseinkommen, Kranken- und Rentenversicherung verabschiedet haben?

Raphael Fellmer: Schon als Junge versuchte ich, die Welt zu begreifen. Ich wollte verstehen, warum Menschen ihre Mitmenschen seit Jahrtausenden bekriegen, hassen, quälen und wieso wir unsere Mutter Erde zerstören.
Später lernte ich auf meinen Reisen die Kulturvielfalt unseres Planeten kennen und kam zu der Erkenntnis, dass ich niemanden für die Misere der Menschheit verantwortlich machen kann, außer mich selbst.
Ich verstand, dass Ungerechtigkeit, Leid und Hunger mit mir und meinem Verhalten zu tun haben und dass ich – wie die meisten anderen konsumierenden Menschen – damit in Verbindung stehe.
Da in mir, wie in allen Menschen, die kennen lernen durfte, der Traum von Frieden und Gerechtigkeit schlummerte, machte ich mich auf die Suche nach Antworten und Lösungen.

Raphael Fellmer mit seiner Familie (©Foto: Raphael Fellmer)

Raphael Fellmer mit seiner Familie
(©Foto: Raphael Fellmer)

Auf meiner Reise ohne Geld von Holland nach Mexiko erkannte ich, dass die menschlichen Beziehungen durch Geld korrumpiert sind. In unserer Zeit ist das Geld omnipräsent. Es macht uns Sorgen, lässt uns verzweifeln, blockiert unseren Geist, unsere Kreativität und unser Herz. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir viel oder wenig besitzen. In den Gedanken wird das Geld zum Mittelpunkt, um den sich alles dreht.
Doch ohne unsere Überzeugung, dass Geld wichtig sei, wäre es wertlos. Geld ist subversiv, wirkt wie Krebs. Jeder Euro, der in Pensionsfonds, auf Banken, in Aktien, Versicherungen, auf Sparbüchern etc. liegt, “arbeitet” für seine Vermehrung, wird in Projekte, Firmen und Strukturen investiert, die aktiv für Ungerechtigkeit und Umweltzerstörung sorgen. Geld macht uns zu Sklaven der Gesellschaft. Nie bekommt man genug. Viele Menschen leben, um Geld zu verdienen und es auszugeben – oft für Dinge, die sie kein bisschen glücklicher machen.
Die Welt erstickt in privaten und öffentlichen Schulden und um diese zu tilgen, werden neue Schulden gemacht. Lieder verstehen nur wenige das Finanzwesen. Dabei ist es klar, dass – wenn man Schulden mit neuen Schulden tilgt – etwas nicht stimmen kann. Woher kommt das Geld, wo führt uns dieses Geldsystem hin, wann wird es wie ein Kartenhaus einstürzen?

 Raphael Fellmer mit geretteten Lebensmitteln (©Foto: Raphael Fellmer)

Raphael Fellmer mit geretteten Lebensmitteln
(©Foto: Raphael Fellmer)

Zum Glück gibt es seit einigen Jahren immer mehr Menschen, die sich von dem Rausch der Schulden und der Scheinwelt im doppelten Sinne des Wortes verabschieden. Jedes Mal, wenn uns wieder eine Hiobsbotschaft über das kranke Finanzwesen, die aktuelle Eurokrise und all die dazugehörigen Themen erreicht, kann man Hoffnung schöpfen.

Mein Schritt zum Geldstreik, den man auch als Konsumstreik bezeichnen könnte, war aber ebenso stark von der Hunger- und Klimaproblematik sowie Tierindustrie motiviert.
Obwohl wir weltweit so viel Nahrung produzieren, dass wir mehr als 14 Milliarden Menschen mit einer ausgewogenen veganen Ernährung versorgen könnten, gibt es heute mehr Menschen, die an Unterernährung und ihren Folgen leiden und sterben als je zuvor. Gleichzeitig lassen wir laut UN über ein Drittel aller Lebensmittel verkommen, in kapitalistisch geprägten Überflussgesellschaften wie hier in Europa ist es sogar mehr als die Hälfte.
Viele haben Angst, der Realität ins Auge zu schauen: Jedes Kilo Fleisch verbraucht zwischen 6.000-17.000 Liter virtuelles Wasser, also Wasser, das zur Erzeugung benötigt bzw. verschmutzt wurde, sowie zwischen 6-17 Kilo Tierfutter. Das führt dazu, dass weltweit mehr als die Hälfte der Getreideernte und sogar 90% der Sojaernte für Tiere bestimmt ist.
Die Grundwasserpegel sinken in den wasserarmen Regionen dramatisch, und zwar aufgrund unseres Konsums von Import-Gütern aus den Ländern, in denen Wassermangel herrscht.
Landwirtschaftliche Produkte und Nahrungsmittel haben mit 86 % den höchsten Anteil am weltweiten Wasserfußabdruck.

Neben Wasser verbrauchen wir Strom, und zwar so genannte “Graue Energie”. Dieser Begriff berücksichtigt den Verbrauch von Energie, die bei der Herstellung, dem Transport, der Lagerung, dem Verkauf und der Entsorgung von Produkten anfällt. Die „Graue Energie“ berechnet den Energieverbrauch für alle Vorprodukte und die Produktionsprozesse ein. So entspricht die Energiebilanz einer 330ml Aludose dem zum Tagesstromverbrauch eines durchschnittlichen 2-Personen-Haushaltes in Deutschland; die Energiebilanz eines Neuwagens entspricht dem Stromverbrauch dieses Pärchens in 20 Jahren!

In jedem Euro, den wir ausgeben, steckt statistisch mehr als 1000 Watt Stunden Energie, also ungefähr der Elektrizität, die eine Person in Deutschland pro Tag verbraucht.
Wir versuchen durch unseren Konsumstreik zu zeigen, dass wir in einer perversen Überflussgesellschaft leben und es allerhöchste Zeit ist, die Zerstörung unseres Planeten und das Leid unserer Mitmenschen zu beenden. Für uns dient Umweltschutz nicht nur der Erhaltung des Ökosystems, sondern ist in letzter Konsequenz ein Selb schütz für Spezies Mensch.

Es besteht kein Zweifel, dass wir von der bisherigen Doktrin des “freien Marktes” und des ungezügelten Kapitalismus Abstand nehmen müssen, um das Bestehen der Menschheit im Einklang mit der Natur zu ermöglichen.
Wir sind verantwortlich für das 6. Artensterben, das nach dem 5. Artensterben durch den Meteoriteneinschlag vor 65 Millionen Jahren das stärkste überhaupt ist. Würde die gesamte Menschheit leben wie die Europäer, bräuchten wir mindestens vier Planeten.
Wir haben das fragile Ökosystem aus dem Gleichgewicht gebracht. Aber anstatt weniger Treibhausgase in die Luft zu blasen, verstärken wir jedes Jahr die Konzentration von CO2, Methan und Lachgas in der Atmosphäre, und das schon seit über 150 Jahren.

Wir brauchen kein Geld, um in Harmonie und Frieden zu leben. Ganz im Gegenteil. Das Geld, der Kapitalismus und das Streben nach Geld ist die Hauptursache für die Misere, in der sich die Erde befindet.
Dabei könnten wir alle ohne Geld, Gesetze und Länder in Freiheit und ohne mentale und materielle Grenzen leben. Jeder von uns kann etwas unternehmen, um die grausame Lage, in der sich Menschen und Tiere heute befinden, zu beenden. Dies sollte unsere urmenschlichste Pflicht sein und zwar aus intrinsischer Motivation und einem Bewusstsein für die Zusammenhänge der Welt.
Wenn wir alle Lebewesen so behandeln, wie wir behandelt werden möchten, dann ist eine Welt in Frieden und ohne Hunger keine Utopie, sondern eine Realität. Ein lateinamerikanisches Sprichwort sagt: “Wenn jemand alleine träumt, bleibt sein Traum immer nur ein Traum, doch wenn wir beginnen, gemeinsam zu träumen, ist es schon der Beginn der Realität”.

M-Q: Früher haben Sie Lebensmittel aus Containern gesammelt. Gab es einmal eine Situation, in der Sie sich gezwungen sahen, andere Leute um Essen zu bitten oder gar zu betteln?

Auf der Reise (©Foto: Raphael Fellmer)

Auf der Reise (©Foto: Raphael Fellmer)

Raphael Fellmer: Ich fühle mich generell zu nichts gezwungen. Alles, was ich tue, kommt aus dem Herzen. Dadurch fühlt sich alles leichter und ehrlicher an. Nur wer wirklich in sich Frieden gefunden hat und aus vollem Bewusstsein ganzheitliche Entscheidungen trifft, kann wahre Freiheit genießen. Schon während der Reise durch die halbe Welt ohne Geld habe ich mich nicht zu etwas gezwungen gefühlt, es waren alles freie Entscheidungen. Jedes Mal, wenn wir in ein Restaurant, eine Bäckerei, einen Gemüseladen oder Supermarkt gegangen sind, um Lebensmittel zu retten, fragten wir immer nur nach dem Essen, welches nicht mehr verkauft oder verarbeitet werden würde. Ich bin fest davon überzeugt, dass offene und ehrliche Kommunikation der Schlüssel für mehr Verständnis und Frieden sind. Wir sollten uns mehr austauschen, unsere Herzensanliegen teilen, Fragen, Antworten und einfach die konditionierte Scham und Angst vor dem Unbekannten zurücklassen. Ich wäre sehr glücklich, wenn mich jemand in Deutschland fragen würde, ob ich etwas zu essen hätte. Ich denke etwas so Elementares wie Nahrung zu teilen ist das urmenschlichste Verhalten überhaupt und es ist ein wunderbares Gefühl Lebens-Mittel zu schenken!

M-Q: „Wir versuchen keine Tauschgesellschaft aufzubauen, sondern vielmehr eine miteinander harmonisierende Gemeinschaft zu bilden, von der wir alle Teil sind, wo jeder sich mit seinen Gaben und Talenten für das Wohl aller einbringt.“ So schreiben Sie auf Ihrer Website. Dennoch bieten Sie im Gegenzug für Sachwerte und Essen diverse Dienstleistungen an. Ist das nicht ein Widerspruch?

Raphael Fellmer mit geretteten Lebensmitteln (©Foto: Raphael Fellmer)

Raphael Fellmer mit geretteten Lebensmitteln
(©Foto: Raphael Fellmer)

Raphael Fellmer: Da liegt ein Missverständnis vor, ich weiß nicht, woher diese falsche Annahme kommt. Dass ich für Vorträge, Diskussionsrunden, Konferenzen, Seminare, meine Beratertätigkeiten zu Fragen der Nachhaltigkeit bei Betrieben oder jedwede andere ehrenamtliche Tätigkeit nur im Gegenzug für Sachwerte mache, ist schlicht nicht korrekt. Wie jetzt auch bei der Lebensmittelretterplattform www.foodsharing.de ist mein Engagement komplett altruistisch und mit dem Willen etwas Sinnvolles für das Allgemeinwohl beizutragen.
Manche Menschen denken, weil wir hier in einem Friedenszentrum leben, wo wir keine Miete zahlen, uns aber im Garten, beim Putzen, Workcampleitung, Gruppenkoordinierung, Bürodienst, Renovierung, Organisation von Veranstaltungen, wie dem Veganen Brunch, und allem, was anfällt, einbringen, dass wir in einem Tauschverhältnis leben. Sachlich betrachtet ist es so, aber nur, dass es für uns kein Tausch, sondern normales Verhalten ist. Es ist doch auch das Normalste, wenn man bei jemand zu Hause eingeladen ist, dass man sich dort einbringt, wo man kann. Das Schönste an einem freien Geben und Nehmen ist, dass man nicht nur mit Leidenschaft und Freude am Helfen und Teilen ist, sondern sich auch alles multipliziert und niemand weniger, sondern alle mehr voneinander haben.
Meistens ist es für diejenigen, die mich oder uns einladen, aber sehr unverständlich, dass ich kein Hotel oder Honorar annehme. Deswegen fragen sie dann, was sie uns Gutes tun können. So bekommen wir z.B. Öl, Aufstriche oder irgendetwas anderes zum Essen. Manchmal ist es ein Spielzeug für Alma oder Kleidung. Wir empfinden das aber nicht als Tausch und erst recht nicht als Gegenleistung für etwas, was wir aus dem Herzen tun und nicht mit der Absicht etwas zu bekommen. Ich empfinde es manchmal sogar als wichtig, sich nicht vor den Menschen zu verschließen und ihre Form der Anerkennung und Respekt mit Freude und Wertschätzung anzunehmen. Allerdings sagen wir immer: „Wenn ihr uns etwas geben wollt, dann bitte wenn möglich etwas Gebrauchtes.“

M-Q: In der Rubrik „Umwelttipps für den Alltag“ auf Ihrer Website empfehlen Sie „reduzieren oder verweigern des Konsums im Allgemeinen“. Konsumverweigerung heißt, dass weniger Produkte nachgefragt und produziert werden und so viele Arbeitsplätze wegfallen. Ist Arbeitslosigkeit nicht ein Zustand, den es zu vermeiden gilt?

Raphael Fellmer: Zunächst müssen wir definieren, was wir unter Arbeitslosigkeit verstehen. Wenn wir davon ausgehen, dass die meisten Berufe dem Erhalt des Systems dienen oder erst durch das System entstanden sind und keinen Mehrwert für die Gesellschaft haben, sondern nur existieren, weil es Eigentum, Geld, Banken, Gesetze, Grenzen, Kapitalismus, Karnismus, Militär, Materialismus und Egoismus gibt, dann ist es wünschenswert, dass alle Menschen arbeitsfrei werden und sich ökologischen, sozialen, künstlerischen und humanen Berufungen widmen können. Die Frage ist, ob wir dieses System am Leben erhalten wollen, das die Menschen versklavt, mehr 60 Milliarden Tiere pro Jahr ermordet und verantwortlich ist für das größte Speziensterben seit Millionen von Jahren. Jeder Mensch hat das Recht bzw. das Privileg sich kennenzulernen und über den Sinn des Lebens nachzudenken. Warum bin ich? Warum sind wir Menschen hier auf der Erde und was ist unsere gemeinsame Berufung? Es gibt so viele Fragen, so viel Gutes und einzigartiges auf der Welt – auf wen warten wir?
Arbeitslosigkeit ist vielleicht eine Chance für jeden Menschen sein Tun, seine Gedanken zu reflektieren. Hat nicht jeder und jede von uns einen Traum? Wenn wir danach suchen, kann jede und jeder sein wahrhaftes Sein leben, frei von konditioniertem Verhalten, frei von Gedanken, die uns limitieren.
Natürlich haben Millionen Menschen ihre Berufung zum Beruf gemacht und können bestens von dem leben, was sie schon immer machen wollten. Ich finde, jede Person hat das Recht auf Selbstverwirklichung und Entfaltung.
Wir sollten so alles hinterfragen, was wir tun, für wen, warum und wieso. Sind wir zufrieden und einverstanden mit der Firma, Betrieb oder Organisation, für die wir arbeiten?

M-Q: Sie halten Vorträge und schreiben ein Buch. Für Ihre Auftritte verlangen Sie jedoch kein Honorar. Warum?

Raphael Fellmer: Zunächst möchte ich deutlich machen, dass ich generell nichts verlange. Ich schätze alles, was kommt, ob den Tofu oder den Salat beim Lebensmittelretten sowie ein Auto, was mich beim Trampen mitnimmt. Honorare nehme ich nicht an, weil ich versuche, direkt aber auch indirekt so wenig Geld wie möglich zu verbrauchen. Ich weiß, dass für jeden Euro, den ich oder jemand anderes für mich ausgibt, ein Umweltschaden oder sogar soziales Leid verursacht wird.

Impression von der Reise ohne Geld (©Foto: Raphael Fellmer)

Impression von der Reise ohne Geld
(©Foto: Raphael Fellmer)

Mit meinen besten Freunden Nicola und Benjamin hatten wir eine Organisation gegründet, bevor wir die Reise ohne Geld begonnen hatten. Unser Ziel war es, die Welt zu verbessern. Je mehr wir uns mit dem System auseinandergesetzt haben und verstanden haben, wie alles zusammenhängt bzw. wie wir direkt für Leid und Umweltzerstörung auf der Welt verantwortlich sind, desto mehr wurde uns klar, dass wir so nicht weitermachen konnten. Heute weiß ich, dass wir, wenn wir so weitermachen wie bisher, das System nur weiter ernähren und es sich wie ein Virus fortpflanzt, bis es wie ein Parasit alles aufgezehrt hat. Ich stimme da meinem Vorbild und Freidenker Einstein vollkommen zu, der behauptet: “Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.”

Die Probleme fangen mit dem Geld an. An wen sollte ich denn spenden? Wie viel, immer an die gleichen oder mehrere Vereine? Bestimmt wollen dann viele Menschen Geld, welches mir nicht gehört, welches niemanden gehört, welches aber das System ernährt, in dem wir leben. Ich bin auch nicht einverstanden, dass wann immer wir Steuern zahlen, also auch wenn wir konsumieren und damit die Mehrwertsteuer bezahlen, Dinge wie z.B. Militär, Tier-, Pharma-, und Kohleindustrie und viele andere Bereiche unterstützen, die aus meiner Sicht schon längst obsolet sind.
Mittlerweile sind die meisten Menschen der Überzeugung, dass Nuklearenergie und Atomwaffen keine Lösung, sondern das Problem unserer Welt sind. So werden wir auch begreifen, dass Pestizide, genmanipuliertes Saatgut, tierische Nahrung, das monetäre System, Eigentum und Tausch nicht mehr zeitgemäß sind.

M-Q: Das Honorar könnte man für ökologisch-soziale Projekte verwenden. Warum sind Sie in diesem Punkt so konsequent?

Raphael Fellmer: Wie schon erwähnt, sind leider auch ökologisch-soziale Projekte meist irgendwie mit Energie- und Ressourcenverbrauch verbunden. Ich versuche durch diesen Lebensstil auch zu zeigen, dass es immer Alternativen gibt und wir ohne bzw. mit sehr wenig Geld sehr viel ökologischer und sozialer miteinander und der Erde umgehen können.

M-Q: Die Presseresonanz auf Ihre Art zu leben, ist riesig. Welche konkreten Erfolge im Kampf gegen die Verschwendung haben Sie bereits erzielt?

Raphael Fellmer: Es ist sehr positiv, dass die Menschen und die Medien in den letzten Jahren offener und sensibler geworden sind, was nachhaltiges Leben und globales Denken anbelangt. Deshalb sehe ich das Interesse an uns auch eher als ein Interesse an einer neuen Art zu denken und zu handeln. Wir haben mit der oben erwähnten Bio Company eine Kooperation, die wir noch ausbauen werden: Ab dem nächsten Jahr, d.h. 2013,  wird es für alle LebensmittelretterInnen Ausweise geben, so dass das Konzept gegen Lebensmittelverschwendung dann auch als Beispiel viele andere Läden begeistern wird und nachgeahmt wird.

Wir wollten jedoch noch weitergehen und dachten über eine effektive Möglichkeit nach, wie man Menschen, die Essen suchen, mit denen, die Essen zu verschenken haben, in Kontakt zueinander bringen könnte. Dann entdeckten wir Foodsharing.de, eine Plattform, auf der jeder Bauer, Supermarkt, Restaurant oder Privatperson noch genießbare Lebensmittel teilen kann. Da das genau unsere Idee war, fackelten wir nicht lange und kontaktierten die Initiatoren. Valentin Thurn, der Regisseur von „Taste the Waste„, war sofort offen für Unterstützung. Am 12.12.2012 ging www.foodsharing.de offiziell online. Das Potenzial ist riesig, allein in Europa wird jeden Tag mehr als die Hälfte aller Lebensmittel vernichtet und weltweit ist es immer noch ein Drittel. Schon jetzt gibt es tausende Lebensmittel, die dank der Plattform nicht im Müll gelandet sind. Viele tausend Menschen machen schon heute mit und jeden Tag werden es mehr.
Natürlich höre ich sehr gerne, wenn Menschen, die über die Medien von uns erfahren haben, ihr Leben positiv verändert haben. Unzählige sind so VeganerInnen geworden, haben begonnen, ihren Konsum zu überdenken und zu reduzieren. Sehr viele haben angefangen Lebensmittel aus den Tonnen zu retten. Es gibt immer öfter Kooperationen nach dem Vorbild der Bio Company. Unis und Schulen haben Umsonstläden eingerichtet. Wir spüren, dass viele Menschen uns sehr dankbar sind für das, was wir machen und für die Inspiration, die wir sind.

Außerdem empfinde ich, dass die Themen Umweltschutz, Lebensmittelverschwendung und das Leid in der Welt immer mehr ins Bewusstsein gelangen und Taten folgen. Selbstverständlich ist dieser Wandel auf viele Faktoren zurückzuführen, aber einen kleinen Beitrag konnten wir sicherlich auch dazu leisten.

M-Q: Ihre Tochter Alma ist jetzt ein Jahr alt. Wie soll – nach Ihrem Wunsch – die Welt aussehen, wenn Alma so alt ist wie sie jetzt?

Raphael Fellmer mit seiner Tochter Alma (©Foto: Raphael Fellmer)

Raphael Fellmer mit seiner Tochter Alma
(©Foto: Raphael Fellmer)

Raphael Fellmer: Das finde ich eine besonders schöne Frage! Ich bin fest davon überzeugt, dass sich die Welt in den nächsten zwei Jahrzehnten grundsätzlich verändert und nur noch sehr wenig mit der heutigen zu tun haben wird. Mein Traum – unser aller Traum – von einer Menschheit, die zum ersten Mal auf der ganzen Erde in Frieden und Harmonie lebt, wird in Erfüllung gegangen sein. Es wird kein Militär, keine Polizisten, keine Gesetze und auch keine physischen und mentalen Grenzen mehr geben. Alle Menschen sind sich ihrer einzigartigen Begabung und Berufung bewusst und fühlen sich als Teil eines großen Ganzen, der Familie Menschheit. Es schwingt ein hohes Bewusstsein bei jedem Menschen für die Erdenbewohner, die Tiere und die Natur. Jede Person trägt mit seinen Begabungen, Fähigkeiten und Qualitäten zum Wohl der Gemeinschaft und damit auch seiner selbst bei. Viele Berufe gibt es nicht mehr. Dazu gehören z.B. das Militär und Berufe, die sich mit der Herstellung von Waffen befassen. Auch Rechtsanwälte, Steuerprüfer und Schlächter gibt es nicht mehr. Es wurde erkannt, dass die pflanzliche Ernährung die mit Abstand gesündeste ist. Der Großteil der Menschheit ernährt sich vegan.
Aufgrund der gesunden, ausgeglichenen, stressfreien Lebensweise und Ernährung sind auch die meisten Zivilisationskrankheiten wie Übergewicht, Krebs, Depressionen, Osteoporose, Diabetes, Herzkreislauferkrankungen wie Bluthochdruck und Herzinfarkte zu Randerscheinungen geworden.. Dazu beigetragen hat auch eine Gesellschaft, die sich zu einer empathischen, herzorientieren Gemeinwohlökonomie gewandelt hat. Das Wohlergehen aller Lebewesen spielt eine genauso große Rolle bei jeder Entscheidung wie heute die Gedanken des persönlichen und individuellen “Glücks”. Liebe und Mitgefühl hat die Hierarchie abgelöst. Es gibt auch keine Führer, Mitläufer und Anhänger mehr, jeder ist Meister und Schüler zugleich, alle Menschen helfen sich gegenseitig, wo sie nur können. Es fraut (herrschen wird nicht mehr benutzt, weil das Patriarchat hat, aber auch das Matriarchat in Wort, Schrift und Taten vollkommen überwunden sein) Respekt, Anerkennung und Anteilnahme. Alle teilen, was sie haben, obwohl das meiste ohnehin in Freiwilligkeit der Allgemeinheit gehört und Besitz somit eine ganz neue Bedeutung gewonnen hat. In der gemeinschaftich organisierten Bedarfsökonomie gehört allen praktisch alles und nichts, denn alle Gaben der Erde werden als Geschenke wahrgenommen. Obwohl sie kein Eigentum von jemanden sind, behandeln doch alle Menschen alles, als ob es ihr eigenes wär. Natürlich hat jeder sein eigenes Bett, ein Zuhause, ein paar Lieblingsbücher, Fotoalben, Briefe und anderes persönliches, aber der Großteil von dem, was Mann und Frau zum Leben brauchen, gehört allen. Eigentum existiert auf komplett andere Art und Weise als heute: Alles, was nicht dauernd oder sehr oft von jemand gebraucht wird, gehört niemand und gleichzeitig allen. Vandalismus, also die Zerstörung von Ressourcen, gibt es genauso wenig wie Ethnozentrismus, Sexismus oder Speziesismus. Die Evolution der Menschheit ist mit nie dagewesener Geschwindigkeit voran geschritten.

Das Teilen im erwartungsfreien Geben und Nehmen funktioniert wie auch in der Natur harmonisch. Im Jahr 2015 ist das räuberische Abschöpfen von immer neuen endlichen Rohstoffen zu Ende gegangen. Fortan wurden so alle Ressourcen in Gemeinschaft verwaltet und immer wieder weiter genutzt, anstatt sie zu recyceln oder zu verbrennen, so dass es zu keinen Verlusten von Erzen, Mineralien und anderen Ressourcen kommt. So gibt es z.B. anstelle der derzeit mehr als 43 Millionen PKWs in Deutschland im Jahr 2030 nur noch 5 Millionen GEWs, d.h. Gemeinschaftsenergiewagen. Energie wird nur noch aus freien Energiequellen, die unerschöpflich sind und keinen negativen Einfluss auf die Umwelt oder die Menschen haben, geschöpft. Niemand erklärt mehr ein Auto, Motorrad oder jedwede andere Form von Fortbewegungsmittel sein oder ihr eigen.

Firmen wurden von Gemeinschaftsunternehmen ersetzt. Es gibt dort keine Angestellten, sondern Menschen, die aus Freude, Leidenschaft und mit Sinn für Natur, Mensch und Tier, tätig sind. Die Menschen haben sich von allen Äußerlichkeiten verabschiedet; was zählt, ist die Integrität, das Zusammenspiel von Gedanken, Worten und Taten, die in sich stimmig und im Fluss des Lebens sind.
Niemand macht sich Sorgen über morgen oder fühlt sich schlecht für das, was in der Vergangenheit passiert ist. Die Gegenwart ist die allzeit begleitende Zeit des Lebens. Alles, was man braucht, gibt es schon, niemand braucht mehr ein eigenes Auto, Fahrrad, Werkstatt, Drucker, Kostüme, Bücher, Atelier und alles andere, was heute noch im Besitz der Menschen ist und verantwortlich für den größten Hunger nach Rohstoffen, den die Welt je gesehen hat.
Karriere – und damit gemeint sind auch Schule und Universität – gibt es nicht mehr. Alles passiert aus Freiwilligkeit und aus einem tiefen Bedürfnis einen sinnvollen Beitrag zur Gemeinschaft zu leisten. Das Gefühl, dass jede und jeder die anderen so behandelt wie man selbst behandelt werden will, hat alles Trennende aufgelöst.

M-Q: Herr Fellmer, wir danken Ihnen für das Gespräch.

Weitere Informationen über Raphael Fellmer unter:
http://de.forwardtherevolution.net
https://www.facebook.com/ForwardTheRevolution
www.facebook.com/raphaelfellmer

Raphael Fellmer

29 Jahre alt, lebt mit seiner Frau Nieves Palmer und ihrer gemeinsamen Tochter in Berlin. Der gebürtige Berliner brach nach seinem Studium in den Niederlanden mit zwei besten Freunden auf eine Reise ohne Geld nach Mexiko auf. In diesen 15 Monaten Abenteuer entschied er sich, auch nach der Rückkehr nach Deutschland weiter im Geldstreik zu leben.

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15 Kommentare

  1. Respekt Herr Fellmer, für Ihren Mut, Vertrauen und Ihr offenes Herz.
    Viele schieben einfach die „Schuld“ anderen für entdeckte „Defizite“ in die Schuhe, Sie haben von Anfang an den „richtigen“ Ansatz gelebt…

    „Sei Du selbst die Veränderung, die Du Dir von anderen wünscht“

    Glückwunsch, dass Sie es uns so wunderbar vorleben können ♥

    Liebe Grüße,
    von Ralf Becker

  2. Lieber Raphael,
    es ist so schön über dich und dein Leben zu erfahren, dein Lächeln zu sehen 🙂
    Die Welt wird anders sein, durch Menschen wie dich.. wie wunderschön! Und es werden mehr und mehr.. und ja, Herzlichkeit und Lebensfreude, das brauchen die Menschen, alles andere ist uns von der NAtur gegeben und es gibt genug für alle…

    Liebe sei in uns..

    DANKESCHÖN <3

  3. Ich freue mich jedesmal wenn ich etwas über solche Dinge lese. Möge es sich weiterentwickeln und das naturgerechte „GIB SO WIRD DIR GEGEBEN“ in die Welt setzen. Auch ich arbeite daran. Eben auf meine Weise. Aber im Grunde ist oben schon das ganze Prinzip des geldlosen Miteinanders erklärt. Es funktioniert! Das ist meine tiefste Überzeugung. Inseln schaffen. Regional ausweiten. Die Menschheit ist inzwischen reif genug um sich eine Welt ohne Geld vorstellen zu können. Mit der Zeit werden die Skeptiker immer weniger.

  4. Lieber Raphael,
    Du sprichst aus unser aller Herzen. Vielen Dank für Deinen Mut. Ich wünsche Dir ein erfolgreiches Jahr, mögen Deine Visionen in das Bewusstsein der Menschen einkehren.
    Alles Liebe Ralf

  5. Esther Merle am

    Lieber Raphael, auch mir sprichst du aus dem Herzen. Danke für deine Gedanken und den Mut zur Veränderung.
    Schön das es dich gibt.
    Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst. Der Satz sagt alles aus.

  6. Silvester Stallone am

    So einen Quatsch habe ich noch nie gehört!!!!! Das Interessiert doch keinen….das interessiert doch hauptsächlich nur die Ökos, die eh schon biologisch-dynamisch-vegetarisch Essen! So lange der Kapitalismun herrscht ändert sich meiner Meinung gar nicht……da muss schon mehr passieren (Inflation)?

  7. …ich glaube schon, dass es die Menschen interessiert.
    Man(n)Frau muss es nur weitergeben … 🙂
    Und ohne Lobby soviel zu bewirken ist schon großartig.
    Lieber Raphael, danke Dir und alles Gute Dir und Deinen Lieben.
    Liebe Grüße Jürgen

  8. Mitsch Kohn am

    Lieber Raphael, ich danke Dir von Herzen für Deine Klarheit und Dein gelebtes Beispiel, das die Grundfeste unseres veralteten Denkens erschüttert. Möge Deine Vision den Weg in unser aller Herzen finden. Herzliche Grüße, Mitsch

  9. Respekt vor Ihrem Tun. Die Macht, die man als Konsument hat, kann Dinge mehr verändern, als politische Bewegungen – voraus gesetzt, daß genügend mitmachen.

    Und genau das ist das Problem: die meisten Menschen sind so in den Kreislauf aus Verpflichtungen, Schulden und Abhängigkeiten bei gleichzeitiger geistiger Unflexibilität verstrickt, dass ihr Weg immer nur ein Weg für sehr Wenige sein kann.

    Aber es muss ja auch nicht jeder so leben (dann ginge es ja auch so garnicht). Es reicht vielleicht schon aus, Dinge in größerem Zusammenhang zu sehen und der Verantwortung für das eigene Tun und Kaufen bewußt zu werden. Viele Kleine Schritte sind besser, als ein großer „Wurf“, der dann vielleicht mit Repression durchgesetzt werden muss.

    In diesem Sinne: weiter so!

  10. Yasavati Sayalay am

    Hi Fellmer,

    Even before finishing this article, already I saw you have found the wisdom of Buddha 2560 years ago.

    Yes, I too live without money for as long as since 2004. It is one of the rules for monks and nuns of Buddhist that we don’t handle anything equivalent to gold, silver and so, in this case, money too.

    There are so much to share with you I can never finish, when there are Buddhist devotees, we get support by them. When there are no, we get supported by hitch-hiking, couch-surfing, tent, getting food from almost-expired from store, and alms round too.

    Many of my brothers and sisters in monastic had good experience in alms round (for sure in Buddhist countries), for non Buddhist countries especially in Europe, it is still supported after simple introduction when we stand in front of the house hold or market area quietly.

    I believe the world will move to what you have realised too soon. Brawo for the wisdom of mankind!

    With respect, Yasavati
    please add me in facebook or so, if you use internet and have facebook.

  11. Frederik Köwitsch am

    Lieber Raphael,
    auch ich fand es sehr spannend den Artikel über dein Leben und deine Lebensweise zu lesen.
    Auch wenn ich dazu sagen muss, dass in manchen Punkten ich dir nicht ganz zustimmen würde (Schule und Universitären und der damit verbundenen Wissensverbreitung und -vermehrung sind für mich ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Zivilisation)
    Ich habe zudem auch eine Frage zu deiner veganen Ernährung.
    Ich selbst bin Vegetarier und mich würde interessieren wie du bei deiner veganen Ernährung den Mangel an Vitamin B12 vorbeugst?
    Alles Liebe und viel Erfolg und Glück bei der verwirklichung deines Traumes!
    Fredi

  12. Kultur Aufschwung am

    Kunst zum Thema

    egal wie Wirtschaftsmärkte sich in den nächsten 2000 Jahren verändern; wenn die Bedürfnispyramide gleich bleibt – so wie es die letzten 790 000 Jahre der Fall war – liegt der Schlüssel für Lebensqualität, in einem mit „offener Kommunikation“ geprägten System. Ein von „offener Kommunikation“ geprägtes System ermöglicht Menschen jederzeit Zugang zu „100 % Informationen, 360°Grad Orientierung und unendliche Perspektiven“ und sichert so die eigene Lebensqualität und die aller Mitmenschen

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